Schlagwort-Archiv: Südamerika

Bolivien - Anja

Anja – Bolivien

iHola!

Ich bin Anja und ich mache meinen MaZ-Einsatz von August 2015 bis August 2016 in Huancarani, Bolivien. Huancarani ist ein kleines Dorf in der Nähe von Cochabamba, auf etwa 2300 Metern Höhe in den Anden.

Meine Aufgaben hier sind sehr vielfältig. Im vergangenen Jahr habe ich hauptsächlich im Kindergarten und der Hausaufgabenbetreuung, der Pirwa, gearbeitet. Ab Januar 2016 ergab sich für mich aber noch eine ganz neue Möglichkeit, Weiterlesen

Brasilien - Sara

Sara – Brasilien

Hallo, ich bin Sara!

Ich war als MaZ über die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in Brasilien:„99 Luftballons auf ihrem Weg zum Horizont…“ – Montagmorgen. Es ist kurz nach 6 Uhr und Nena erinnert uns daran, dass es Zeit ist aufzustehen. Zwei Stunden später sieht die Welt schon ganz anders aus. Von Messe und Frühstück gestärkt, beginnen wir MaZ unseren Dienst. Weiterlesen

Argentinien - Paul

Paul – Argentinien

Hallo, ich bin Paul,

ich mache seit September letzten Jahres mein MaZ-Jahr mit den Steyler Missionsschwestern in Misiones, einer kleinen Provinz ganz im Norden Argentiniens, die an Paraguay, Uruguay und Brasilien grenzt. Mein Projekt ist ein Heim, für Alte und Behinderte, die meist sehr arm sind oder sogar ganz verlassen auf der Straße gefunden wurden. Ich wohne hier mit einer Schwester direkt neben dem Heim und lebe quasi mit den Bewohnern. Es ist eine besondere Arbeit, da alte Menschen, die den Großteil ihres Lebens schon hinter sich haben wie „lebende Geschichtsbücher“ sind und sich immer freuen, wenn sie darauf zurückblicken und erzählen. Sie sind gleichzeitig manchmal wie kleine Kinder und man muss sich teilweise mehr um sie kümmern, als um ein Baby. Es ist berührend, wie viel Liebe von diesen Menschen kommt, die oft ganz allein in ihren Problemen und Krankheiten verlassen wurden und nun ein neues Zuhause gefunden haben. Weiterlesen

Chile - Simon Schutz

Simon Schutz – Chile

Hallo, ich bin Simon Schutz. 2009/2010 war ich mit dem Pallottinischen Freiwilligendienst (Verein Leben und Lernen in Solidarität und Gemeinschaft) in Osorno im Süden Chiles. Ich habe dort in einem Projekt mitgearbeitet, das vor ca. 40 Jahren vom deutschen Pfarrer Peter Kliegel gegründet wurde. Er hatte damals mit Slumbewohnern eine Siedlung mit richtigen Häusern gebaut, Weiterlesen

Anna Katharina Schönstedt - Peru

Katharina Schönstedt – Peru

iHola! Mein Name ist Anna Katharina Schönstedt,

ich bin 20 Jahre alt und studiere Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität in Berlin. Nach meinem Abitur 2014 habe ich ein Jahr bei den Comboni-Missionaren in Arequipa/Peru gelebt und gearbeitet. In Arequipa habe ich in der Pfarrei “El buen pastor” im Kindergarten und der Jugendarbeit gearbeitet und auch ein Projekt für misshandelte Frauen mitbegründet. Vor meinem Jahr in Peru Weiterlesen

Gobernador Roca/Argentinien; 2010-2011; Steyler Missionsschwestern

Christian Eilermann – Argentinien

Die Schule liegt in einem indígena-Dorf namens “Guaporaity”. In diesem Dorf leben etwa 15 Familien und insgesamt 65 Personen, davon knapp 25 Kinder im Schulalter. Einige von ihnen haben noch keine Schule besucht, da die nächstgelegene Schule einige Kilometer entfernt ist. Jaden Tag fahren wir erst etwa eine halbe Stunde mit dem Bus und müssen dann noch eine weitere halbe Stunde zur Schule gehen. Die Kinder kommen uns meist auch schon ein ganzes Stückchen entgegen, dann werden wir mit Umarmungen begrüßt, uns wird unser Gepäck abgenommen und an den Händen der Kinder werden wir ins Dorf geführt. Einfach süß!

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Quito/Ecuador; 2009-2010; Missionsdominikanerinnen von Schlehdorf

Monika Seidl – Ecuador

“Es gibt viele Gründe hier zu bleiben. Jeder Grund ist gut. Aber ich weiß dass du gehen wirst – gehen musst.“ Dieser Satz aus meinem Aussendungsgottesdienst ist mir bis heute in Erinnerung geblieben. Ja – ich bin gegangen – ich musste gehen. Ich bin froh diesen Schritt gewagt zu haben. Aber nun stehe ich am anderen Ende der Erde und der Spruch passt wiederum wie die Faust aufs Auge. Wieder muss ich aufbrechen, fortgehen, obwohl es so viele Gründe gibt hier zu bleiben. Dies hier ist meine letzte Rundmail. Jetzt wird es Zeit etwas sentimentaler zu werden.

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Tapacari/Bolivien; 2009-2010; Steyler Missionsschwestern

Mirjam Fusenig – Bolivien

Ein herausragendes Highlight im April war das Ostertreffen in der Dorfgemeinschaft ‚Callanca‘, weiter oben in den Bergen der Provinz Tapacarí auf ca. 4000 m Höhe. Gemeinsam mit der achten Klasse und zwei Lehrerinnen des Internats machten wir uns am Freitagnachmittag auf den Weg. Zunächst gingen wir einige Kilometer durch den ausgetrockneten Fluss, daraufhin erfolgte am Fuße eines Berges der steile Anstieg, der all unsere Kräfte erforderte. Nach ungefähr vier Stunden erreichten wir endlich unser Ziel und konnten die atemberaubende Aussicht genießen. Unser Nachtlager war eine kleine Hütte, in der wir mit 32 Personen eng aneinander gereiht auf dem strohbedeckten Boden schliefen. So ließ sich zumindest die eisige Kälte der Nacht gut überstehen.

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judith-herbers

Judith Herbers – Ecuador

Seit 2 Wochen habe ich auch eine neue Tochter in meinem Hogar, deren Mutter wegen Drogenhandel im Gefängnis sitzt. So hatte ich dann auch Gelegenheit einmal das Gefängnis von Riobamba von innen zu sehen. Ich muss sagen, es hat mich schwer beeindruckt. Ich mein, es sah gar nicht so schlimm da drinnen aus. Klar, die Zellen waren mit 2*2*2m (Länge, Breite, Höhe) nicht sehr groß für 2 Leute und schön waren sie auch nicht.

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