Schlagwort-Archiv: Asien

Indien - Anna

Anna – Indien

Juthai und Kellum!

Ich bin Anna, 20 Jahre alt und war als MaZ von August 2014 bis August 2015 in Haflong, im Nordosten Indiens. Dort arbeitete ich in einem Krankenhaus der Steyler Missionsschwestern. Ich durfte sehr viel machen z.B. Spritzen geben, Zugänge legen, sogar Wunden nähen und reanimieren.

Bei der Arbeit hörte ich oft Schreie:“Annaaaaaa! Annaaaaaa!“ Natürlich bin ich sofort gelaufen, habe mich aber gleichzeitig gewundert, woher die Menschen unterschiedlichsten Alters und Herkunft Weiterlesen

Philippinen - Korbinian

Korbinian – Philippinen

Korbinian war als MaZ

über die Salvatorianer auf den Philippinen in Manila. Hier schreibt er zu seinen Erfahrungen:

Das Jahr hat mir geholfen die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Das Unterrichten der Kinder in den Slums von Manila hat mich in meiner Studienwahl beeinflusst, nicht nur im sozialen Bereich zu arbeiten, sondern Grundschullehrer zu werden. Die vielen einschneidenden Erlebnisse in meinem Jahr als MaZ Weiterlesen

Indonesien - Kathrin

Kathrin – Indonesien

Im Land der tausend Inseln

Wer Indonesien von West nach Ost bereisen will, wird etwa 5000 km zurücklegen und dabei fast allen Weltreligionen begegnen – ob man auf eine Moschee, einen Tempel oder eine Kirche trifft, hängt von der Insel ab, auf der man sich befindet. In meinem Fall habe ich hauptsächlich Kirchen gefunden und zwar auf der Insel Timor in Ostindonesien. Als MaZ, ausgesendet von den Franziskanerinnen Salzkotten, habe ich -Kathrin- in einem Rehazentrum mit Kindern mit körperlichen und Mehrfachbehinderungen gearbeitet, also wie eine große Schwester die Kleineren geknuddelt und gefüttert, den Großen Lesen und Schreiben beigebracht oder sie angefeuert, wenn sie im Rahmen ihrer Physiotherapie gehen üben sollten. Weiterlesen

Manila/Philippinen; 2011-2012; Pallottinerinnen

Daniela Schneider – Philippinen

Früher Morgen. Überm Fluss hängen noch Nebelschwaden, in der Ferne verschwinden die Berge im Blau. Palmen, exotische Pflanzen überwuchern die Ufer. Ein Vogelschwarm fliegt auf. Idylle? Nur scheinbar. Ein paar Meter weiter führt eine Betonbrücke über den Fluss und trotz der frühen Stunde hat sich schon ein Stau gebildet aus überfüllten Jeepneys, Tricycles und Lastern, die so aussehen, als würden sie nur vom Rost zusammengehalten werden. Vor ihnen liegen 2 Stunden Fahrt auf einer holprigen Bergstrasse und durch den Müllbergdistrikt Payatas bis in die Megametropole Manila, die Hauptstadt der Philippinen. Ich schaue mir das ganze aus dem Garten der Schule an, in der ich nun schon seit einem halben Jahr lebe und arbeite.

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Fodo/Indonesien; 2009-2010; Franziskanerinnen Salzkotten

Jessica Peters – Indonesien

Silvester – Gebete statt Böller… und wie man diese beide Dinge doch verbinden kann

Am 31. Dezember beginnen wir das Fest wie gewohnt mit einer Abendmesse. Obwohl es zuvor erst das Abendessen gab, wird hinterher sofort wieder Reis in Bananenblatt zu sich genommen. Überhaupt hören wir irgendwie die ganze Nacht nicht auf zu essen. ;-)Immer wieder kommen Pastoren auf ihrem Weg durch die Gemeinde bei uns vorbei und während wir draußen auf der Anhöhe vor unserem Essensraum sitzen, bietet sich uns ein unglaubliches Spektakel. Unten im Dorf wird fleißig geböllert, es ist Stromausfall, der Himmel wird nur vom Vollmond erhellt und die Feuerwerkskörper explodieren vor den schwarzen Silhouetten der Palmen. Ein unbeschreiblicher und wunderschöner Anblick. Weiterlesen

Guimaras/Philippinen; 2008-2009; Schwestern unserer Lieben Frau

Theresa Stümpel – Philippinen

Zur Erinnerung an Weihnachten ist Anfang März das letzte Weihnachts-Care-Paket eingetroffen und die Plätzchen haben sogar noch geschmeckt. Nochmals vielen Dank dafür. Nach den 9-taegigen frühmorgendlichen Vorbereitungsmessen auf Weihnachten habe ich mich unerwarteterweise auf Heiligabend gefreut, obwohl ich unter chronischem Schlafmangel litt und das Wetter auch nicht gerade weihnachtlich war. Wir wurden an Heiligabend in eine andere Gemeinde eingeladen, sodass wir erst noch fast zwei Stunden unterwegs waren bis wir die Kirche erreicht hatten. Es hat mir echt die Sprache verschlagen als wir über den Kirchenvorplatz fuhren, denn dort erinnerte mich aufgrund der vielen Grillstände eher alles an eine Kirmes. Mir ist wirklich ein Schauer über den Rücken gelaufen, als ich die Menschenmassen in der Kirche gesehen hab und dann fiel mir plötzlich ein, dass Klara und ich dort unsere deutschen Weihnachtslieder zum Besten geben sollten. Der Applaus von ca. 2000 Menschen zeigte uns, dass es nicht ganz so übel war und nun erkennen uns sogar schon die Taxifahrer in Iloilo (der Nachbarstadt) und fragen, ob wir diejenigen waren, die Weihnachten … (April 2009)

Matthias Guggenberger – Indien

… Zunächst war ich an der Kokosnussernte beteiligt und sammelte ca. 450 Nuesse ein und brachte sie zur Küche, wo sie gesammelt wurden. Beim Aufräumen des Küchenvorraumes (auch ein größeres Projekt) kam mir die Idee, dass man doch über dem Lagerraum für die Gasflaschen ein Lager für die Kokosnüsse bauen könnte. Dieser Vorschlag wurde prompt verwirklicht und so schaffte ich bald darauf die Materialien für die Konstruktion einer kleinen Mauer heran und half auch beim Mauern. Weiterhin öffnete ich in diesen Tagen ca. 350 “alte“ Kokosnuesse aus dem letzten Jahr, die für Kochzwecke nicht mehr frisch genug waren, mit einem Buschmesser – so einer kleinen Machete.

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