Schlagwort-Archiv: Afrika

Uganda - Franziska 1

Franziska de Gilde – Uganda

Hallo,

ich bin Franziska de Gilde, ich war als Missionarin auf Zeit ein Jahr lang in Uganda und habe dieses schöne Land mit seinen wunderbaren Menschen lieben gelernt.

Mein Einsatzort war ein kleines Dorf namens Alenga im Nordwesten Ugandas. Dort unterrichtete ich Englisch und gab Computerkurse in einer Nähschule, baute eine kleine Bibliothek auf und unterstützte die Büroarbeit der großen Pfarrei, die 56 Gemeinden auf 1042 km2 umfasste. Zum Ausgleich arbeitete ich im Weiterlesen

Kenia - Michael

Michael – Kenia

Ich genieße es wirklich sehr,

in der Gemeinschaft mit den Schwestern zu leben, und komme mit allen gut aus. In der Gemeinschaft zu leben ist ein Stück weit wie in einer Familie zu leben, und es ist schön gemeinsam zu essen, zu beten oder auch einfach abends beisammen zu sitzen und über Politik, das Dorfgeschehen oder auch mal über Themen wie Weiterlesen

Kongo - Anna

Anna – Kongo (Dem. Republik)

Mwashi bukeni“

aus dem Kongo, genauer gesagt aus Kasenga, wo ich eins der besten Jahre meines Lebens verbrachte. Ich bin Anna und ich lebte dieses Jahr mit den sieben in Kasenga aktiven Don Bosco Schwestern, die meine Familie wurden. Entgegen meiner damals noch sehr deutschen Vorstellung hatten die Schwestern zu Beginn keinen konkreten Job für mich ins Auge gefasst, sondern ließen mir viel mehr den Raum, alles zu erkunden und dann, Weiterlesen

Ruanda - Sabrina und Anna-Lena 2

Sabrina und Anna-Lena – Ruanda

Hallo, wir sind Sabrina und Anna-Lena

und wir waren als MaZ mit den Pallottinerinnen in Ruanda. Ich möchte Euch einen kleinen Einblick in meine Arbeit in Ruanda geben:

Jeden Tag stehen Anna-Lena und ich schon früh auf, um zu frühstücken und pünktlich um 7:15 Uhr die Bücherei zu öffnen. Vor der Schule haben die Kinder der Primaryschool die Möglichkeit bei uns Bücher auszuleihen und in der Bücherei zu spielen. Wenn wir nur in die Nähe der Grundschule kommen, rennt schon ein Kind, das uns als erstes sieht vor, um alle anderen zu informieren: „The Library is coming! The Library is coming!“ Weiterlesen

Tansania - Kerstin

Kerstin – Tansania

Hallo, ich bin Kerstin.

Ein Freiwilliges Jahr ist wie eine Fahrt mit der Achterbahn. Zuerst will man unbedingt damit fahren, ist aufgeregt und sehr fasziniert von der Vorstellung, dann geht es ganz schnell. Man muss einsteigen und es kommen die ersten mulmigen Gefühle. Dann gibt es Hochs und Tiefs. Aber all das wechselt dann sehr schnell. Am Ende ist man ein bisschen traurig, dass es schon vorbei ist, ein bisschen stolz, dass man es überlebt hat, erfreut wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und eigentlich würde man am liebsten sitzen bleiben und noch einmal fahren. Weiterlesen

Mosambik

Mosambik

Die Provinz Niassa,

in der Metarica liegt, ist eine der ländlichsten und am dünnsten besiedelten Mosambiks. Es gibt viele kleine Dörfer, kaum Städte und viel Weite, Berge, Wildtiergebiete in den Wäldern. Fährt man mit dem Auto über die zum Teil nur autobreiten Sandpisten vorbei an den Dörfern, sieht man die vielen Menschen vor ihren Häusern sitzen, Frauen mit bunten Plastikeimern gefüllt mit Wasser auf dem Kopf balancieren, Fahrräder mit Kohlesäcken oder Brennholz beladen, Menschen mit landwirtschaftlichen Gerätschaften auf dem langen Weg zu ihren Feldern. Hühner und Ziegen laufen über die rote Straße aus Staub. Vor allem sieht man immer und überall viele Kinder, die winken, an Mangos knabbern, hinter dem Auto her- oder auch vor dem Auto weglaufen. In Metarica liegen noch Panzerreste, Überbleibsel aus dem Bürgerkrieg, auf denen jetzt die Kinder spielen. Weiterlesen

Senegal - Sebastian

Sebastian – Senegal

Hallo, ich bin Sebastian!

Über die Spiritaner war ich als MaZ in Kedougou im Senegal. Ich möchte Euch ein bisschen davon erzählen:

Mein Tagesablauf sah so aus: Ich stehe um 7 Uhr früh auf, wecke die Kinder und kümmere mich um die Kranken. Wegen des Wetters sind immer wieder Kinder krank. In der Nacht ist es nämlich « sehr » kalt, die Temperatur geht unter 20 Grad, tagsüber ist sie dann meist über 30 Grad. Da die meisten Kinder keine Decken haben, erkälten sie sich leicht. Pro Tag habe ich fast immer zwei bis drei Buben, welche nicht in die Schule gehen können und um die ich mich dann kümmere. Viele haben Malaria, ich wurde bis jetzt von jeglichen Krankheiten verschont. Weiterlesen

Südafrika - Sarah

Sarah – Südafrika

Sanibonani!

Ich bin Sarah und war 2014/15 über die Spiritaner in Ixopo, Südafrika.
Seit ich hier angekommen bin, ist die Gemeinschaft der Schwestern gewachsen, hier leben jetzt 20 super liebe Schwestern. Die meisten davon sind relativ alt – im Herzen aber noch immer jung -, aber es gibt auch einige, die nicht viel älter sind als ich. Mittlerweile fühle ich mich wie ein Teil der Gemeinschaft und ich bin froh, dass die Schwestern mich so gut hier aufgenommen haben und in ihre Gemeinschaft integrieren. Weiterlesen

Himo/Tansania; 2009-2010; Spiritaner

Christoph Niekamp -Tansania

Good morning, Madame! So begrüßte mich ein junger Mann. Nach kurzem Nachfragen stellte sich heraus, das er von einer Englischlehrerin unterrichtet wurde und deshalb nur diese Begrüßungsformel kannte. Um diesem Bildungsmissstand entgegen zu wirken, habe ich auf die Anfragen zweier Frauen aus der Umgebung damit begonnen ihren Söhnen (10 und 14) in unregelmaessigen Abständen Englischnachhilfe zu geben. Bei Mama Jakaya bekomme ich immer leckeres Essen und frischen Mangosaft, die zweiter Frau wollte mich schon für meinen Unterricht bezahlen, aber ich kann von einer Frau, die in einem winzigen Raum in einem Bett mit ihrem 14jährigen Sohn schlafen muss, wirklich kein Geld annehmen.

Didia/Tansania; 2011-2012; Kirchengemeinde Darmsheim/Dagersheim

Marilena Junghans – Tansania

„Milima haikutani lakini binadamu hakutana.“ – Berge und Tal kommen nicht zusammen, aber Menschen.

Das ist der Leitspruch, den ich mir vor meinem Auslandsjahr ausgesucht habe. In meinem Auslandsjahr hat dieses Motto für mich ganz stark an Bedeutung gewonnen. Ich habe Menschen wirklich getroffen und sie auf eine besondere Art und Weise kennen und lieben gelernt. Ich habe mit Menschen einer ganz anderen Kultur und Sprache eng zusammengelebt und durch sie sehr viel Liebe erfahren. Ich habe tiefe Beziehungen aufgebaut und gelernt, dass der gleiche Leitspruch auch für die Menschen in Didia große Bedeutung besitzt.

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