Kategorie-Archiv: Weltweit

Bosnien und Herzegowina - Thea

Thea – Bosnien und Herzegowina

Zdravo!

Ich bin Thea und mache über Jesuit Volunteers einen Freiwilligendienst in Bosnien.

Wahrscheinlich sind euch allen die Vorteile, die ein Freiwilligendienst im Ausland mit sich bringt, bereits bekannt. Die Möglichkeit eine neue Sprache zu lernen, das Erwerben interkultureller Kompetenzen und der allgemeine Erfahrungswert sind nur ein paar der vielen Aspekte, die für eine solche Auslandserfahrung sprechen. Ziele wie Südamerika, Afrika und Asien sind ja immer besonders beliebt. Bosnien und Herzegowina bzw. Osteuropa tauchen eher seltener auf den Wunschlisten angehender Freiwillige auf. Warum würde ich als derzeitig in Bosnien lebende Freiwillige euch also empfehlen, Bosnien mit in eure engere Länderauswahl aufzunehmen? Weiterlesen

Tansania - Kerstin

Kerstin – Tansania

Hallo, ich bin Kerstin.

Ein Freiwilliges Jahr ist wie eine Fahrt mit der Achterbahn. Zuerst will man unbedingt damit fahren, ist aufgeregt und sehr fasziniert von der Vorstellung, dann geht es ganz schnell. Man muss einsteigen und es kommen die ersten mulmigen Gefühle. Dann gibt es Hochs und Tiefs. Aber all das wechselt dann sehr schnell. Am Ende ist man ein bisschen traurig, dass es schon vorbei ist, ein bisschen stolz, dass man es überlebt hat, erfreut wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und eigentlich würde man am liebsten sitzen bleiben und noch einmal fahren. Weiterlesen

Brasilien - Sara

Sara – Brasilien

Hallo, ich bin Sara!

Ich war als MaZ über die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in Brasilien:„99 Luftballons auf ihrem Weg zum Horizont…“ – Montagmorgen. Es ist kurz nach 6 Uhr und Nena erinnert uns daran, dass es Zeit ist aufzustehen. Zwei Stunden später sieht die Welt schon ganz anders aus. Von Messe und Frühstück gestärkt, beginnen wir MaZ unseren Dienst. Weiterlesen

Mosambik

Mosambik

Die Provinz Niassa,

in der Metarica liegt, ist eine der ländlichsten und am dünnsten besiedelten Mosambiks. Es gibt viele kleine Dörfer, kaum Städte und viel Weite, Berge, Wildtiergebiete in den Wäldern. Fährt man mit dem Auto über die zum Teil nur autobreiten Sandpisten vorbei an den Dörfern, sieht man die vielen Menschen vor ihren Häusern sitzen, Frauen mit bunten Plastikeimern gefüllt mit Wasser auf dem Kopf balancieren, Fahrräder mit Kohlesäcken oder Brennholz beladen, Menschen mit landwirtschaftlichen Gerätschaften auf dem langen Weg zu ihren Feldern. Hühner und Ziegen laufen über die rote Straße aus Staub. Vor allem sieht man immer und überall viele Kinder, die winken, an Mangos knabbern, hinter dem Auto her- oder auch vor dem Auto weglaufen. In Metarica liegen noch Panzerreste, Überbleibsel aus dem Bürgerkrieg, auf denen jetzt die Kinder spielen. Weiterlesen

Argentinien - Paul

Paul – Argentinien

Hallo, ich bin Paul,

ich mache seit September letzten Jahres mein MaZ-Jahr mit den Steyler Missionsschwestern in Misiones, einer kleinen Provinz ganz im Norden Argentiniens, die an Paraguay, Uruguay und Brasilien grenzt. Mein Projekt ist ein Heim, für Alte und Behinderte, die meist sehr arm sind oder sogar ganz verlassen auf der Straße gefunden wurden. Ich wohne hier mit einer Schwester direkt neben dem Heim und lebe quasi mit den Bewohnern. Es ist eine besondere Arbeit, da alte Menschen, die den Großteil ihres Lebens schon hinter sich haben wie „lebende Geschichtsbücher“ sind und sich immer freuen, wenn sie darauf zurückblicken und erzählen. Sie sind gleichzeitig manchmal wie kleine Kinder und man muss sich teilweise mehr um sie kümmern, als um ein Baby. Es ist berührend, wie viel Liebe von diesen Menschen kommt, die oft ganz allein in ihren Problemen und Krankheiten verlassen wurden und nun ein neues Zuhause gefunden haben. Weiterlesen

Senegal - Sebastian

Sebastian – Senegal

Hallo, ich bin Sebastian!

Über die Spiritaner war ich als MaZ in Kedougou im Senegal. Ich möchte Euch ein bisschen davon erzählen:

Mein Tagesablauf sah so aus: Ich stehe um 7 Uhr früh auf, wecke die Kinder und kümmere mich um die Kranken. Wegen des Wetters sind immer wieder Kinder krank. In der Nacht ist es nämlich « sehr » kalt, die Temperatur geht unter 20 Grad, tagsüber ist sie dann meist über 30 Grad. Da die meisten Kinder keine Decken haben, erkälten sie sich leicht. Pro Tag habe ich fast immer zwei bis drei Buben, welche nicht in die Schule gehen können und um die ich mich dann kümmere. Viele haben Malaria, ich wurde bis jetzt von jeglichen Krankheiten verschont. Weiterlesen

Indonesien - Kathrin

Kathrin – Indonesien

Im Land der tausend Inseln

Wer Indonesien von West nach Ost bereisen will, wird etwa 5000 km zurücklegen und dabei fast allen Weltreligionen begegnen – ob man auf eine Moschee, einen Tempel oder eine Kirche trifft, hängt von der Insel ab, auf der man sich befindet. In meinem Fall habe ich hauptsächlich Kirchen gefunden und zwar auf der Insel Timor in Ostindonesien. Als MaZ, ausgesendet von den Franziskanerinnen Salzkotten, habe ich -Kathrin- in einem Rehazentrum mit Kindern mit körperlichen und Mehrfachbehinderungen gearbeitet, also wie eine große Schwester die Kleineren geknuddelt und gefüttert, den Großen Lesen und Schreiben beigebracht oder sie angefeuert, wenn sie im Rahmen ihrer Physiotherapie gehen üben sollten. Weiterlesen

Südafrika - Sarah

Sarah – Südafrika

Sanibonani!

Ich bin Sarah und war 2014/15 über die Spiritaner in Ixopo, Südafrika.
Seit ich hier angekommen bin, ist die Gemeinschaft der Schwestern gewachsen, hier leben jetzt 20 super liebe Schwestern. Die meisten davon sind relativ alt – im Herzen aber noch immer jung -, aber es gibt auch einige, die nicht viel älter sind als ich. Mittlerweile fühle ich mich wie ein Teil der Gemeinschaft und ich bin froh, dass die Schwestern mich so gut hier aufgenommen haben und in ihre Gemeinschaft integrieren. Weiterlesen

Chile - Simon Schutz

Simon Schutz – Chile

Hallo, ich bin Simon Schutz. 2009/2010 war ich mit dem Pallottinischen Freiwilligendienst (Verein Leben und Lernen in Solidarität und Gemeinschaft) in Osorno im Süden Chiles. Ich habe dort in einem Projekt mitgearbeitet, das vor ca. 40 Jahren vom deutschen Pfarrer Peter Kliegel gegründet wurde. Er hatte damals mit Slumbewohnern eine Siedlung mit richtigen Häusern gebaut, Weiterlesen

Anna Katharina Schönstedt - Peru

Katharina Schönstedt – Peru

iHola! Mein Name ist Anna Katharina Schönstedt,

ich bin 20 Jahre alt und studiere Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität in Berlin. Nach meinem Abitur 2014 habe ich ein Jahr bei den Comboni-Missionaren in Arequipa/Peru gelebt und gearbeitet. In Arequipa habe ich in der Pfarrei “El buen pastor” im Kindergarten und der Jugendarbeit gearbeitet und auch ein Projekt für misshandelte Frauen mitbegründet. Vor meinem Jahr in Peru Weiterlesen